ARGE Burgenländische Naturparke

Auf Safari ins Nordburgenland
Die BIG FIVE des Seewinkels


Man muss nicht nach Tanzania oder Kenya um eine Safaritour zu unternehmen. Rund eine Autostunde von Wien entfernt, eröffnen die Weiten des Seewinkels, Naturschauspiele, die man dort nicht vermuten würde. Das Gebiet zwischen den Ausläufern der Alpen und der Kleinen Ungarischen Tiefebene ist geprägt von alpinen, pannonischen, asiatischen, mediterranen und nordischen Einflüsse und erklärt damit die hohe Artenvielfalt.

 

 

Naturtouristisch besonders reizvoll sind der Neusiedler See und vor allem der ihn umfassende Schilfgürtel. Nach dem Donaudelta ist es der zweitgrößte zusammenhängende Schilfbestand Europas und stellt für eine Reihe seltener Tierarten einen wichtigen Lebensraum dar.

 

 

 

Ausgebildete Naturführer, Ökopädagogen sowie Zoo- und Umweltpädagogen oder Botaniker erkunden mit den Gästen diese einzigartige Wildnis des Nordburgenlandes. Denn nicht nur die Serengeti, sondern auch der Seewinkel hat seine besonderen Big Five zu bieten. Das ungarische Steppenrind und der Wasserbüffel sind elegante, exotische Erscheinungen und werden, ebenso wie das Przewalski-Urwildpferd, im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel für das Beweidungsmanagement eingesetzt. Unter den Wildtieren ist der Goldschakal als seltene Art zu nennen, die im Seewinkel wieder heimisch geworden ist. Der Seeadler mit einer Flügelspannweite von 2,0–2,5 m ist mit etwas Glück das ganze Jahr über zu beobachten.

 

 

An über 500 Terminen pro Jahr kann die faszinierende Welt der Amphibien und Reptilien, der Insekten und Wirbellosen, der Säugetiere oder der über 300 Arten an Sommer-, Winter oder Durchzugsvögel beobachtet werden. Eulen in freier Wildbahn, die Balz der seltenen Großtrappe, der kuriose Wiedehopf oder der exotische Bienenfresser machen das Safarierlebnis komplett.

 

 

 


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