Franziskanerkirche und Kloster Eisenstadt (Esterházy-Gruft)

Die Franziskanerkirche ist weitgehend vom mittelalterlichen Grundriss mit schmalem Langhaus und stark eingezogenem Chor mit 3/8-Schluss, beide mit zweistufigen gotischen Strebepfeilern, bestimmt. Der viergeschossige Turm mit kurzem Pyramidenhelm und einem klassizistischen Westportal ist durch geschwungene Seitenfronten mit der Giebelfassade der Kirche verbunden. Von der platzgewölbten Turmvorhalle führt eine Türe mit Beschlägen aus dem 17. Jahrhundert in das Kircheninnere. Das Kircheninnere wird von den überregional bemerkenswerten frühbarocken Struckaltären aus der Zeit um 1630 geprägt. Der Hochaltar mit der zentralen Darstellung des hl. Michael weist im Sockel Opfergangsportale auf und wird an den Triumphbogenwänden von zwei Seitenaltären flankiert. Alle drei Altäre wurden von oberitalienischen Künstlern geschaffen.



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