Römische Palastanlage
Die römische Palastanlage von Bruckneudorf

In der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts entstand hier eine Anlage in Holzbautechnik. Diese wurde in ein Fachwerkgebäude mit vielen Wandmalereien umgebaut. Das Hauptgebäude wurde 350 nach Christus palastartig ausgebaut. Außerdem wurden viele Räume mit Mosaikböden ausgestattet. Viele der Bodenmosaike sind im Landesmuseum Eisenstadt ausgestellt. Von den Nebengebäuden wurden hauptsächlich die Grundrisse erfasst. Man nimmt an, dass die römische Palastvilla im Herbst 375 n. Chr. auch Residenz der kaiserlichen Familie gewesen sein könnte. Einige der Kleinfunde sind von hohem kulturhistorischem Wert.
 
Führungen für Gruppen finden jährlich von Juni bis September unter Voranmeldung beim Gemeindeamt Bruckneudorf statt. Allerdings kann man gerne jederzeit die Ausgrabungen besuchen. Das Gelände ist frei zugänglich. Es liegt am Marc Aurel-Radwanderweg R 10 und ist von der Ostautobahn A 4 (Exit 40) und der Bundesstraße 10 aus gut zu erreichen.



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