Kohfidisch
Wo der Wein auf Stein trifft


Die Marktgemeinde liegt, geschützt von den Erhebungen des Südburgenländischen Hügellandes und den westlichen Ausläufern des rebenbedeckten Eisenberges, auf 260m Seehöhe. Im Hottergebiet der Gemeinde befinden sich der 345 m hohe Hohensteinmaißberg, in dessen Höhle fossile Knochen einer mehr als zehn Millionen alten Tierwelt gefunden wurden, sowie der Csaterberg, der durch einen tiefen Taleinschnitt, dem Rehgraben, in den Klein- und Hochcsaterberg (340 m) geteilt. ist. Auf deren südlichen Hängen wird seit urdenklicher Zeiten intensiv Weinbau betrieben, der übrige Teil der "Südburgenländischen Schwelle" ist mit dichtem Wald bestockt. Als geologische Besonderheit kann ein Süßwasseropalvorkommen auf den Csaterbergen erwähnt werden.
Durch die klimatisch begünstigte geographische Lage finden sich in unserer Landschaft eine Vielfalt an freilebenden Tieren und ein großartiger Pflanzenreichtum. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist ein ansehnlicher Rot- und Schwarzwildbestand in unseren Wäldern vorhanden. Berühmtheit in der wissenschaftlichen Welt erlangte Kohfidisch durch die Entdeckung eines bis dato unbekannten Schmetterlings (Laspeyresia Kohfidischiana). In den Wäldern halten sich Laub- und Nadelhölzer ungefähr die Waage. Zahlreiche wunderschön blühende Blumenarten erfreuen das Auge des Naturfreundes.


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