UNESCO Welterbe Neusiedler See


Der Neusiedler See und die umgebende Landschaft bilden eine natürliche geographische Einheit an der Schnittstelle von Alpen und Ungarischer Tiefebene. Hier hat sich über Jahrtausende hinweg im Wechselspiel von Natur und Kultur eine einzigartige Region herausgebildet, die Elemente verschiedenster Lebens- und Sprachräume, Klima-, Fauna- und Florazonen auf faszinierende Weise vereint. Mit der Aufnahme dieser grenzüberschreitenden "Kulturlandschaft Fertö / Neusiedler See" in die UNESCO-Welterbeliste im Dezember 2001 ist dieser Landstrich mit seinen Ortschaften, Kulturgütern und Naturwerten als Region „von außergewöhnlichem und universellem Wert“ ausgezeichnet worden.

Herzstück der Region ist der nur 1,5 m tiefe Neusiedler See, der westlichste Steppensee Eurasiens, dessen Fläche zum überwiegendem Teil von Schilf bedeckt ist. Seine Verdunstung sorgt für jenes milde Klima, das an seinen Ufern unterschiedlichste Pflanzen- und Tierarten gedeihen lässt – von der Südrussischen Tarantel bis zum Fieberklee. Das Klima und die günstige Lage an der Bernsteinstraße, einem der ältesten europäischen Handelswege, haben hier seit jeher auch die Menschen gerne siedeln lassen. Und mit der florierenden Weinwirtschaft sind in den Seegemeinden prunkvolle Bürgerhäuser und prächtige Plätze entstanden – etwa in Rust und Purbach. Heute schätzen BesucherInnen aus aller Welt nicht nur Natur und Sehenswürdigkeiten der Region, sondern auch das Sport- und Wellnessangebot am See. Und dazu das vielfältige Kulturprogramm von den Seefestspielen in Mörbisch bis zur Oper im Römersteinbruch St. Margarethen.



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