Bräuche und Handwerk im Burgenland


Wenn Sie auf Ihrer pannonischen Reise nicht nur das Land, sondern auch seine Leute kennen lernen wollen – dann besuchen Sie am besten einen der zahlreichen Kirtage oder eines der Volks- und Brauchtumsfeste, die rund ums Jahr im ganzen Burgenland gefeiert werden. Vom Faschingsumzug mit dem "Blochziehen" bis zum Martiniloben mit Weintaufe und Ganslbraten. Ob Mühlenkirtag oder Erntedankfest, Adventmarkt oder Tschardakenfest, Pannonischer Sautanz oder Neckenmarkter Fahnenschwingen – stets sind Musik, gute Laune, Kulinarik und altes Brauchtum mit dabei.

Auch wenn manches langsam in Vergessenheit gerät, irgendwo im Land blüht es im Verborgenen weiter. Zum Beispiel der Fogadók, jener Unterwarter Faschingsbrauch, bei dem einige Musiker von Haus zu Haus gehen und Eier sammeln. Oder der Dreitanz, bei dem die drei Volksgruppen Oberpullendorfs gemeinsam ein Fest feiern. Auch traditionelle pannonische Handwerkskünste wie der Blaudruck und das Csizmen (Stiefel) machen, das Korbflechten und der Schilfschnitt überdauern den Wandel der Zeiten. In den Heimat- und Freilichtmuseen des Landes, etwa im Dorfmuseum Mönchhof oder im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf, erleben Sie Alltag wie anno dazumal.



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