Weingut Weninger

Weingut Franz Weninger Terroir wird bei den Weinen von Franz Weninger zu einer schmeckbaren Erfahrung. Der Rotweinspezialist aus Horitschon schenkt den Lagen und deren Böden größte Aufmerksamkeit, weil sie die Weine prägen und ihnen Charakter verleihen. Um das harmonische Gedeihen der Reben in diesem natürlichen Gleichgewicht zu fördern, entschloss er sich 2006 das Weingut nach biodynamischen Richtlinien zu bewirtschaften. Hierzu zählt für ihn die authentische Weinbereitung, für die er auf Spontanvergärung von handgelesenen Trauben in Holzgärständern und mit natürlichen Hefen setzt. Im Weingut Weninger beträgt der Rotweinanteil 99 Prozent. Neben dem Lokalmatador Blaufränkisch befinden sich die Sorten Zweigelt, Merlot, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir und Sankt Laurent in den Weingärten. Sie alle weisen das beachtliche Durchschnittsalter von 40 Jahren auf. Große Bekanntheit hat die Riede Dürrau erlangt. Der kennzeichnende Eisenanteil im Lehm-Ton-Boden verleiht dem legenderen Blaufränkisch Dürrau seine unverkennbare mineralische Charakteristik und das enorme Potenzial.
Durch rigoroses Ausdünnen erhält Franz Weninger hier zwar einen geringeren Ertrag, die Trauben sind dafür aromareicher. Hochäcker, die größte Lage in Horitschon, weist einen tiefgründigen Lehmboden auf, der ausdruckstarken Merlot und Blaufränkisch gedeihen lässt. Unverkennbar sind aber nicht nur die österreichischen Weine der Winzerfamilie. Im benachbarten Ungarn ist das Weingut Weninger ebenfalls seit Langem engagiert. Ein Joint Venture mit dem ungarischen Winzer Attila Gere in Villàny, dem Süden des Landes, war der Beginn. Inzwischen ist auch Franz Weningers Sohn Franz Reinhard in Ungarn aktiv. In Balf, unweit von Sopron, leitet er sein eigenes Weingut. Ebenfalls nach biologisch-dynamischen Grundsätzen arbeitend, widmet er sich wie sein Vater besonders dem Blaufränkisch bzw. Kékfrankos. Im Mittelpunkt stehen hier wiederum die Lagen. Denn der Faszination einer Riede Spernsteiner oder Frettner, mit ihrem typischen Schieferterroir, kann sich ein Vollblutwinzer eben nicht entziehen.


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