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Gefiederte Gäste

Kommen Vöglein geflogen...

Gefiederte Gäste


Auch wenn die Betten derzeit noch leer sind, können wir im Burgenland bereits ein paar Gäste willkommen heißen. Zahlreiche Vögel zieht es schon im Februar zurück in den Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel. Durch das milde pannonische Klima mit seinen zahlreichen Sonnenstunden sind auch die Winter etwas sanfter. Dadurch zieht es viele Vögel bereits im Februar wieder ins Burgenland.

Für Kiebitze, Rotschenkel und Rohrweihen ist der Winterurlaub in wärmeren Gegenden vorbei. Die Sehnsucht nach dem burgenländischen Vogelparadies im Seewinkel wird einfach zu groß.

Der Kiebitz lässt sich bei milden Wintertemperaturen schon Ende Februar an seinen Brutplätzen nieder. Und nicht nur das: Auch die auffälligen Balzflüge der Männchen kann man mit etwas Glück schon beobachten. Durch dieses Verhalten zeigt man möglichen Konkurrenten, dass dieser Brutplatz bereits besetzt ist und will gleichzeitig Weibchen anlocken. Hin und wieder lässt sich auch ein Rotschenkel in den Revieren der Kiebitze nieder und brütet hier die Jungen aus. Im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel herrscht ein friedliches Nebeneinander verschiedenster Vogelarten. Vermehrt lassen sich auch Rohrweihen beobachten. Ein großer Teil der Population zieht während der kälteren Monate nach Nordafrika, wo sie den Winter verbringen. Versteckt im Schilfgürtel beginnen sie mit dem Nestbau, und auch der Balz kann Ende Februar teilweise beobachtet werden. Langsam aber doch lösen sich die Winterverbände der Graugänse auf und die Vögel sind immer öfter nur noch in Paaren anzutreffen. Für sie steht im Februar der Balz und auch der Nestbau an, bevor rund um den ersten März herum die Brutzeit beginnt.

Neben den gefiederten Gästen hat auch die Paarungszeit der Feldhasen schon begonnen. Die ersten jungen Hasen werden bereits im März erwartet. Ende Februar finden sich auf den Wiesen auch schon vereinzelt gelbe Farbtupfer, nämlich das Nacktstengel-Scharbockskraut und Acker-Gelbstern. Für die erwarteten Insekten werden die ersten Vorkehrungen getroffen. Die Weidenkätzchen und der Dirndlstrauch beginnen zu blühen. Beides sind wichtige Futterpflanzen für die Honigbiene, zahlreiche Schmetterlingsarten und Hummeln. Bei den blühenden Sträuchern können die Insekten die erste Energie nach dem Winterschlaf tanken, um fit für den Frühling zu werden.

Vogelbeobachtungen auf eigene Faust sind jederzeit möglich - schließlich kennt die Natur keine Öffnungszeiten. Wer lieber mit fachkundigen Guides die besten Beobachtungsplätze erkunden möchte, kann aus einem großen Angebot an Führungen teilnehmen. Bei den untenstehenden Betrieben werden Interessierte auf ihrer Reise durch die Vogelwelt der Steppenlandschaft begleitet.

Weitere Informationen:



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