Iron Curtain Trail - Gesamtroute

Beinahe 50 Jahre trennte der Eiserne Vorhang "Ost" von "West". In einem einmaligen Projekt, dem EuroVelo 13, wurde die Teilung des europäischen Kontinents als Radwanderweg "Iron Curtain Trail" im wahrsten Sinne des Wortes "erfahrbar" gemacht. Auf einer Gesamtlänge von 287,2 km führt ein Teil des ICT durch das Burgenland und Ungarn. Dabei reihen sich historisch interessante Stätten, wie das Schloss Halbturn, die Brücke von Andau, der Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel, der Paneuropäische Picknickplatz und die St. Emmerichs-Kirche gleich einer Perlenkette aneinander.

 



Der burgenländische Teil vom Europa-Radweg Iron Curtain Trail beginnt in Kittsee zwischen den beiden Weltstädten Wien und Bratislava. Hier lockt das kulturelle Angebote der beiden Metropolen. Haben wir die beiden Städte hinter uns gelassen, radeln wir durch reizvolle Landschaften mit zumeist kleineren Orten, die vor allem historisch von Interesse sind. Sei es Nickelsdorf, wo am 02.05.1989 offiziell mit der Grenzöffnung zwischen Nickelsdorf und Hegyeshalom begonnen wurde oder Halbturn mit dem gleichnamigen Barockschloss. Mehr vom Kalten Krieg erfahren wir in Andau, wenn wir auf der „Fluchtstraße“ zur „Brücke von Andau“ radeln. Eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit erwartet uns, im einige Kilometer entfernten, Fertőd. Im Herzen des Ortes steht das Schloss Esterházy, das bisweilen auch als "ungarisches Versailles" bezeichnet wird. Weiter geht es von dort aus nach Hegykő, wo das bekannte Thermalbad Sara lockt. Einen Ausflug in die Natur hingegen bieten die beiden Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel und Fertő-Hanság, die seit 2001 dank ihrer einzigartigen Flora und Fauna zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Einige Kilometer weiter westlich kommen wir in einen Ort, der im Kalten Krieg eine besondere Rolle gespielt hat: Sopron. Hier bekam der Eiserne Vorhang erstmals Löcher, als am 27. Juni 1989 der damalige österreichische Außenminister Alois Mock und sein ungarischer Amtskollege Gyula Horn gemeinsam den Grenzzaun durchschnitten. Im August desselben Jahres wurde unweit ein Grenztor zwischen Österreich und Ungarn beim Paneuropäischen Picknick symbolisch geöffnet. Naturliebhaber kommen hingegen in Kőszeg auf ihre Kosten. Dort befindet sich das Naturschutzgebiet Kőszeg, dessen Schönhei bereits zahlreiche Maler und Komponisten inspirierte. Anschließend radeln wir entlang der Grenze durch Ortschaften, die vor allem für geschichtsinteressierte Radler äußerst interessant sind. In der ungarischen Ortschaft Bozsok gibt es ein Schloss, eine Schlossruine und eine ehemalige Dreifaltigkeitskirche zu bestaunen. Weiter auf den Spuren des Kalten Krieges wandeln wir, wenn wir dem Radweg weiter folgen und in Felsöcsatar das „Vasfüggöny Muzeum“ besuchen oder in Bildein den Grenzerfahrungsweg abwandern. Weinkenner sollten sich hingegen kurz vor Ende des Radweges das historische Kellerviertel in Heiligenbrunn nicht entgehen lassen. Abgerundet wird der geschichtliche Aspekt des Iron Curtain Trail mit der St. Emmerichskirche kurz vor dem Ziel. Mit ihrem Verfall und der anschließenden Restaurierung verdeutlicht die Wallfahrtskirche die Auswirkungen des Eisernen Vorhangs auf die Menschen und die Region.

Dati/info tour

  • Itinerario: 287.2 km
  • Durata: 24 h
  • Salita: 1686 m
  • Discesa: 1608 m
  • Difficoltà: 2
  • Condizione: 4
  • Tecnica: 2
  • Altitudine: 110 - 350 m

Per informazioni dettagliate::

Calcolo itinerario online


Località lungo l\'itinerario


Partenza:
Kittsee


Moschendorf

Andau

Baumgarten

Wallern

Kleinmürbisch

Nickelsdorf

Neckenmarkt

Frankenau-Unterpullendorf

Schattendorf

Lutzmannsburg

Großwarasdorf

Pama

Horitschon

Halbturn

Mannersdorf an der Rabnitz

Kittsee

Rechnitz

Nikitsch

Raiding

Bildein

Inzenhof

Zagersdorf

Pamhagen im Seewinkel

Großmürbisch

Klingenbach

Deutsch Jahrndorf

Siegendorf

Mörbisch am See

Eberau

Heiligenbrunn

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