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Rauhnächte

Alles rund um die mystische Tradition


Schon mal etwas von den Rauhnächten im Dezember gehört? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Die traditionsreichen, mystischen Nächte im Dezember und Jänner sind nämlich etwas ganz Besonderes. Hier scheiden sich die Geister, denn die bösen werden verscheucht, um Platz für die guten zu machen.

In den sogenannten Rauhnächten steht die Tür zur "Anderswelt" weiter offen als sonst. Es ist die Zeit der Geister und Seelen, in der Rituale wie das Räuchern besonders wirkungsvoll sein sollen. Dieser Glaube geht bis zu den Kelten zurück. Um die Differenz zwischen den 13 Mondmonaten (354 Tage) und den 12 Sonnenmonaten (365 Tage) auszugleichen, fügten die Kelten 11 Schalttage ein.

Mit 21. Dezember - dem Tag der Wintersonnenwende - beginnt die magische Zeit. Als Rauhnächte werden all jene Nächte bezeichnet, die zwischen dem 24. Dezember und 6. Jänner liegen. Dabei steht jede Nacht für einen Monat des neuen Jahres. So wird die erste Rauhnacht am 24. Dezember dem Jänner gewidmet. Hier wünscht man sich ein stabiles familiäres Fundament und starke Wurzeln für Freundschaften. In der Silvesternacht, die für den August steht, widmet man sich der Lebensfreude und dem Spaß, die mit dem Jahreswechsel einhergehen. Auch die letzte Rauhnacht am 5. Jänner steht für etwas Besonderes: Es ist jene Nacht, in der man sich von den bösen Geistern verabschiedet und Überflüssiges loswird. Mit dem Lüften nach dem Räuchern lässt man die guten Geister ins eigene Heim und schafft Platz für Neues.

Was allen Rauhnächten gemeinsam ist, ist die Zeit der Besinnung und Transformation. Man denkt an die Erfahrungen des letzten Jahres, setzt sich Ziele für den neuen Abschnitt und öffnet die Weichen für alles Neue, was kommt. Wünsche, Bitten und Danksagungen steigen in Form des aromatischen Rauchs in den Himmel auf.

Räuchern hat dabei nicht nur einen traditionellen Charakter. Die Duftmoleküle sind vielfältig und wirken sich auf unsere Gefühle, die Stimmung und das vegetative Nervensystem aus. Zudem wirken einige der Kräuter auch antibakteriell und regen Heilungsprozesse an.

Klingt wie Hexerei? Ist es aber nicht! Uschi Zezelitsch kennt sich mit dem Räuchern aus wie keine andere. Sie verrät, was man dabei beachten soll und hat eine besondere Dreikönigs-Räuchermischung mitgebracht.

Rauhnächte


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