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Wanderrucksack packen

Das burgenländische Wander-Einmaleins

Was man zum Genusswandern alles braucht


Ich packe meinen Wanderrucksack und nehme mit... Ja, was denn nun? Wer sich eine (Weit-)Wanderung vorgenommen hat, muss schon vor dem ersten Schritt gut gerüstet sein. Dem ersten Schritt am Weg ist man gedanklich also immer schon ein paar Schritte voraus. Damit auch alles und jeder gut geht, verraten wir, was beim nächsten Wanderabenteuer auf keinen Fall fehlen darf.

Wer das Burgenland zu Fuß erkunden möchte, kann aus einem großen Angebot an bestens ausgebauten Wanderwegen wählen. Vom Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel im Norden bis hin zur unberührten Flusslandschaft entlang der Raab im Süden erstreckt sich ein Netz an vielfältigen Wanderrouten für jeden Geschmack. Es geht über die flache Ebene rund um den Neusiedler See, mit ihren zahlreichen Salzlacken, blühenden Wiesen und der einzigartigen Tierwelt. Im Mittelburgenland durchschreitet man die satten Wälder rund um Landsee oder erklimmt den Geschriebenstein, während man im sanft hügeligen Südburgenland an schier endlosen Weingärten vorbeikommt und herrliche Ausblicke genießen kann.

Die relativ flache Landschaft des Burgenlandes und das milde pannonische Klima bieten sportlich ambitionierten Wanderern ebenso wie Familien mit Kindern ein breites Angebot. Sechs Naturparke und ein Nationalpark bilden die idealen Voraussetzungen für eine Erkundungstour zu Fuß. Und entlang der zahlreichen Themenwege gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Das Wandererlebnis komplett machen die Einkehrstationen und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.

Also: Packen Sie Ihren Wanderrucksack und wählen Sie Ihre nächste Wanderroute. Dann steht grenzenlosem Sporterlebnis nichts mehr im Wege.


Das muss in den Rucksack


  • Grundlegendes

    Wir beginnen beim Offensichtlichen: Der Wanderrucksack sollte angenehm zu tragen sein und genug Platz für die notwendigen Inhalte bieten. Je nach Anspruch - ob sportlich ambitionierte Touren oder gemütliche Genusswanderungen - finden sich eine Vielzahl an passenden Modellen. Grundausstattung sind etwas Bargeld, ein Ausweisdokument, das Handy mit Notfallkontakten (eventuell mit externem Ersatzakku) und Traubenzucker. Witterung, Distanz und Schwierigkeit der Tour bestimmen die weiteren Inhalte.

  • Wanderkarte

    Planung ist die halbe Miete! Aber nicht alles ist immer vorhersehbar. Deswegen sollte man sich vorab um eine detaillierte, einfach zu lesende Wanderkarte kümmern und diese immer im Gepäck haben. Das funktioniert natürlich auch digital, aber ausgedruckt gibt die Karte auch bei fehlendem Empfang Auskunft über den richtigen Weg. In vielen Wanderkarten findet man außerdem interessante Fakten zur Region, Sehenswürdigkeiten entlang des Weges und Geheimtipps zum Einkehren.

  • Getränke und Proviant

    Wenn es darum geht, die Energie- und Wasserreserven unterwegs aufzufüllen, sind genug Proviant und ein Wasservorrat das A und O. Mindestens einen Liter Wasser - natürlich gehen auch gespritzte Fruchtsäfte oder Tee - sollte man pro Person einrechnen. Tipp: Schon vor dem Start darüber informieren, wo man Flaschen erneut auffüllen kann. Als Energielieferant zwischendurch eignen sich Nüsse, Trockenfrüchte oder Müsliriegel. Die wiegen nicht schwer, sättigen aber gut und sind außerdem gesund.

  • Wanderapotheke

    Ob spontane Wanderung am Nachmittag oder mehrtägige Route: Für die kleinen Zwischenfälle sollte man immer gewappnet sein. Sonnencreme, Desinfektionsspray, Pflaster und Taschentücher haben einen festen Platz im Wanderrucksack. Je länger die Wanderung, desto überlegter muss man bei der kleinen Wanderapotheke vorgehen. Bei Mehrtagestouren muss schließlich mehr bedacht werden als bei einer kleinen Einstiegstour mit der Familie am Sonntagvormittag. Gut verstaute Hilfsmittel, mit Notfallkontakt im Handy und E-Card in der Tasche ist man auf der sicheren Seite.

  • Die richtige Kleidung und das richtige Schuhwerk

    Wettervorhersagen liefern zwar eine gute Orientierung, aber die aktuelle Lage kann sich schnell ändern. Atmungsaktive Funktionskleidung hält Wind und Wasser ab - damit ist man für das Gröbste gerüstet. Eine Regen- oder Windjacke ist immer ein guter Tipp, und auch bei den Schuhen sollte man auf wasserfeste Modelle mit gutem Halt und Tragekomfort setzen. Noch ein Tipp: Frisch gekaufte Schuhe sollte man vor der ersten richtigen Wanderung eingehen. So kann man sicher sein, dass der Schuh nicht unangenehm drückt und so das Wandererlebnis mindert.

  • Freude am Erlebnis

    Auch wenn dieser Punkt rein physikalisch nicht ins Gewicht fällt, so ist die Wanderlust doch ein großer Bestandteil des Abenteuers. Diese sollte man keinesfalls zuhause vergessen. Mit Spaß an der Bewegung marschiert es sich bedeutend leichter. Wenn man mit offenen Augen durch die Natur geht, offenbaren sich oft ungeahnte und unerwartete Perspektiven. Es sind die kleinen Dinge, die eine Wanderung so besonders machen. Deswegen sollte man das Handy bewusst im Rucksack lassen und vielleicht nur für den ein oder anderen Schnappschuss zur Hand nehmen.

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