B10 Neusiedler See-Radweg


Es gibt viel zu erleben – auf Ihrer Runde um den Neusiedler See. Der B10 eignet sich mit diversen Abkürzungen und zahlreichen Zwischenstationen als Familientour ebenso wie als anspruchsvolle Herausforderung für Sportradler. Trainierte packen die Tour an einem Tag. Familien hingegen verkürzen bzw. "belohnen" ihre Tour am Ende gern mit einer Schifffahrt zwischen Illmitz und Mörbisch am See. Oder Sie planen zwei gemütliche Tagesetappen.

Achten Sie auf jeden Fall auf die Windverhältnisse, denn selbst gegen ein laues Lüftchen zu radeln kann mit der Zeit anstrengend werden. Ob Sie also im oder gegen den Uhrzeighersinn um den See fahren, entscheiden Sie am besten nach aktueller Windrichtung. Dieser "Klassiker" unter den Radwegen führt Sie durch traumhafte Landschaften, lässt Sie kulinarische Schmankerl genießen und kulturelle Besonderheiten erleben. Und Sie werden eine Grenze überschreiten. Die Wege sind durchwegs asphaltiert und teilweise geschottert, sind also sowohl für Tourenräder als auch für Mountainbikes geeignet. Und mit dem Rennrad kommen Sie ebenfalls gut zurecht, denn die Schotterpassagen sind kurz, und der Splitt ist fein.

Vergessen Sie nicht, immer wieder Pausen einzulegen, nicht nur der Erholung wegen. Ob Sie nun zur Stärkung in einer der zahlreichen Buschenschenken einkehren oder auf Ihrer Fahrt das vielfältige Kulturangebot "einsammeln" – der Genuss kommt auf dieser Strecke sicher nicht zu knapp. Immer einen Abstecher wert ist der See, denn jedes der vielen Seebäder hat seinen eigenen Reiz.

Wenn Sie sich für die gesamte Tour entscheiden, passieren Sie relativ unspektakulär die Grenze nach Ungarn – eine EU-Binnengrenze, für die Sie dennoch Ihren Reisepass dabei haben sollten. Man merkt nur feine Unterschiede zum österreichischen Teil des Radweges. Etwa, was die Beschilderung anbelangt: Die vordem grünen Schilder sind jetzt blau, doch die Informationen sind weiterhin übersichtlich und vollständig. Der Radweg in Ungarn ist teils neu aspahltiert und das Stück zwischen Balf und Fertörákos verläuft auf einer komplett neuen Strecke durch die Weinberge mit fantastischem Blick über den Schilfgürtel bis zum Neusiedler See. Einziger Nachteil: einige Stücke sind leider sehr steil (für burgenländische Verhältnisse) und vor allem im Sommer dementsprechend anstrengend.

ACHTUNG - In Ungarn gilt Warnwestenpflicht in der Dämmerung, bei Dunkelheit oder bei schlechter Sicht!

Tourdaten

  • Strecke: 121,5 km
  • Dauer: 10 h
  • Aufstieg: 621 m
  • Abstieg: 620 m
  • Schwierigkeit: mittel
  • Kondition: 4
  • Technik: 1
  • Höhenlage: 111 - 174 m

 

Alle Informationen finden Sie unter:


 

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