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3. Campinggipfel Austria

28.03.2026

Campingurlaub liegt im Trend und die Weiterentwicklung des heimischen Angebots ist ein wesentlicher Bestandteil der Burgenländischen Tourismus-Strategie 2030. Beim 3. Campinggipfel Austria in Graz trafen sich 200 Vertreter:innen der Branche zum Austausch. Auch das Burgenland war mittendrin.

In den letzten Jahren hat der Camping-Tourismus einen überdurchschnittlich dynamischen Wandel erlebt. Vergleicht man die Jahre 2014 und 2023, stiegen die Nächtigungen, die durch Campingurlaube generiert wurden, in Österreich um 63% an. Blickt man auf das Burgenland, konnte sogar eine Steigerung von +72% im Vergleichszeitraum verzeichnet werden. Auf Camping entfallen mittlerweile rund 5,5% der Gesamtnächtigungen in Österreich. Gleichzeitig hat sich auch das Image von Camping-Urlauben verändert. Während es früher das Image von einer Budget-Urlaubsform hatte, ist Camping heute ein Lifestyle-Reisesegment. Als Teil der Tourismus-Strategie 2030 wurde die Camping-Initiative Burgenland ins Leben gerufen. Das Ziel: die Weiterentwicklung und Verbesserung des burgenländischen Campingangebots.

Mitte März traf man sich mit zahlreichen nationalen Vertreter:innen der Branche und campingaffinen Organisationen zum 3. Campinggipfel in der steirischen Landeshauptstadt Graz. Die Veranstaltung versteht sich als Plattform für Tourismus, Politik und Wirtschaft, die zentrale Themen der Branche in den Mittelpunkt stellt. Kurt Kaiser, CMO von Burgenland Tourismus, hielt eine Keynote und konnte vor einem großen Publikum über die Entwicklung von nachhaltigen Angeboten im Burgenland berichten sowie innovative Projekte und den Weg zur Nachhaltigkeits-Zertifizierung präsentieren. Dabei waren auch Burgenland Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel, Rene Lentsch, Sprecher der Camping Initiative Burgenland sowie dessen Stellvertreter Hermann Jahn, Michaela Heeger-Gmeiner und Hans Heeger von den Tourismusbetrieben Gmeiner.