Die aktuellen Tourismuszahlen zeigen, dass außergewöhnliche Wetterlagen das Reiseverhalten beeinflussen. Verschiebungen von Reisen, vorzeitige Abreisen oder Stornierungen führten zu einem leichten Rückgang bei den Nächtigungen: Mit 497.726 Nächtigungen im August verzeichnet das Burgenland ein Minus von 5,7% im Vergleich zum August 2025. Betrachtet man die Zahlen von Jänner bis August, befindet sich das Burgenland mit 2.444.810 Nächtigungen beinahe auf dem Rekordniveau des Vorjahres (-0,9%). Neben einem deutlichen Zuwachs von Gästen aus Niederösterreich (103.828 Nächtigungen, +3%) konnte auch eine erfreuliche Entwicklung in den Auslandsmärkten Ungarn (12.990 Nächtigungen, +20,5%), Tschechische Republik (10.782 Nächtigungen, +11,3%) und Slowakei (7.012 Nächtigungen, +2,9%) verzeichnet werden.
Trotz des Rückgangs im August bewegt sich das Burgenland bei den Nächtigungen annähernd auf dem Rekordniveau des Vorjahres. Während die Nächtigungen inländischer Gäste leicht zurückgingen (1.848.823, -1,3%), konnte bei den ausländischen Gästen ein leichtes Plus von 0,5% (595.987) beobachtet werden. Im bisherigen Jahresverlauf zeigt sich auch, dass sich mehrere Herkunftsmärkte positiv entwickeln - so gibt es beispielsweise Zuwächse aus Niederösterreich, Vorarlberg und Wien. Bei den internationalen Herkunftsmärkten liegen Ungarn, Tschechien und die Slowakei über dem Vorjahresniveau.
Die Erfahrungen aus diesem Sommer unterstreichen die Bedeutung einer Ganzjahresstrategie mit Angeboten, die über die Hochsaisonen hinausgehen. Die Entwicklung von Angeboten zur Saisonverlängerung ist ein wesentlicher Bestandteil der burgenländischen Tourismusstrategie 2030.