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Naturpark Rosalia-Kogelberg

Schattendorf, Mittelburgenland - Rosalia

Das Gebiet Rosalia-Kogelberg ist als Naturpark unter Schutz gestellt und befindet sich am Ostrand des Wiener Beckens im Burgenland.

Sonne, Wolken, Regenschauer
Heute

17° / 25°

Bewölkungsgrad
4 %
Windgeschwindigkeit
15 km/h
  • Mittwoch Sonne ohne Wolke

    15° / 27°

  • Donnerstag Sonne und Wolken

    13° / 24°

  • Freitag Überwiegend sonnig

    13° / 23°

Der Naturpark Rosalia – Kogelberg ist der jüngste Naturpark des Burgenlandes und umfasst 13 Gemeinden. Er liegt am Ostrand des Wiener Beckens und beherbergt das Vogelschutzgebiet „Mattersburger Hügelland“ mit einer Vielzahl an Vogelarten.
Die Landschaft ist geprägt vom Ödenburger- und Rosaliengebirge, im Tal von der Wulka, von Hecken und Streuobstwiesen, Erdbeerfeldern und Feuchtwiesen, Weingärten und Kastanienhainen. Bäume, die es warm mögen, kommen hier vor, wie etwa Eichen, Hainbuchen oder eben die Edelkastanie.
Zu einer der ausgedehntesten Trockenlandschaften im Gebiet zählt das Naturschutzgebiet „Rohrbacher Kogel“, wo die Bunte Schwertlilie, Diptam, Leinarten, die Sibirische Glockenblume, die Wiesen-Kuhschelle oder einige Orchideenarten wachsen.
Der Naturpark beherbergt das größte nationale Brutvorkommen der in Österreich extrem seltenen Zwergohreule. Zum Brüten benötigt sie Baumhöhlen, bezieht aber auch Nistkästen. Dieser nachtaktive Zugvogel überwintert im südlichen Europa und südlich der Sahara. Er ernährt sich von größeren Insekten und Spinnen, aber auch von Regenwürmern, Asseln, Kleinvögeln und -säugern sowie Laubfröschen. Die Zwergohreule ist eine wärmeliebende Art, die offene, zuweilen auch trockene Landschaften nutzt.
Zudem kommen im Naturpark auch zahlreiche Pflanzenarten vor, wie etwa die äußerst wohlschmeckende Edelkastanie. Dieses Buchengewächs ist eine alte Kulturpflanze und findet geröstet wie gekocht kulinarische Verwendung. Die Edelkastanie ist eine gute Bienenweide – Edelkastanienhonig ist unter den sortenreinen Honigvarianten eine besondere Spezialität.
Größe: 7.500 ha
Gründungsjahr: 2006
Wichtige Lebensräume:
Streuobstwiesen, Wald / Waldrand und -lichtungen, Magerwiesen, Trockenrasen
Gemeinden:
Bad Sauerbrunn, Baumgarten, Draßburg, Forchtenstein, Loipersbach, Marz, Pöttelsdorf, Pöttsching, Rohrbach, Schattendorf, Sigleß, Sieggraben, Zemendorf-Stöttera

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