Das Mattersburger Viadukt, ein markantes Wahrzeichen der Stadt Mattersburg, wurde am 28. August 1847 eröffnet und ist bis heute ein bedeutendes Beispiel für die Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts. Mit einer Länge von 250 Metern, einer Breite von 8,85 Metern und einer Höhe von 18 Metern überspannt es das Wulkatal mit 20 Bögen, die von 21 unterschiedlich konstruierten Stützpfeilern getragen werden. Das Mauerwerk besteht aus gebrannten Ziegeln, während die Pfeilersockel und Kämpfer aus Naturstein gefertigt sind. Ursprünglich als Teil der Bahnstrecke zwischen Wiener Neustadt und Sopron errichtet, galt das Viadukt als technisches Meisterwerk seiner Zeit und diente sogar als Vorbild für den Bau der Semmeringbahn. Trotz anfänglicher Skepsis aufgrund ähnlicher Bauwerke in anderen Ländern, die eingestürzt waren oder Schäden aufwiesen, hat das Mattersburger Viadukt bis heute keine größeren Schäden erlitten und bleibt ein beeindruckendes Zeugnis österreichischer Eisenbahngeschichte.
Das Viadukt ist ganzjährig frei zugänglich und jederzeit zu besichtigen!



