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"Die Straße der Frauen" - Theater

22. - 23.05.2026

Von Tyranninnen, Weißen Frauen, Blutgräfinnen und anderen legendären Erzählungen.
Eine Spurensuche im Legendenschatz des Burgenlandes

Das Burgenland ist reich an Geschichten – und an Frauenfiguren, die aus dem Rahmen fallen. Nicht weniger als 20 Künstlerinnen widmen sich einem Thema, das bis heute fasziniert: legendäre Frauen zwischen Mythos und Wirklichkeit.
Ob die angebliche Tyrannin Rosalia von Forchtenstein, die kämpferische Gertraud von Weisspirach auf Burg Landsee, die geheimnisvolle Weiße Frau von Bernstein, die berüchtigte “Blutgräfin” von Lockenhaus, die umstrittene Gräfin Battyány-Thyssen von Rechnitz oder die gefolterten, als Hexen verfolgten Frauen in Eberau – alle diese Figuren werfen Fragen auf. Was erzählt der Volksmund über sie? Und was steckt tatsächlich hinter Legenden?
Abstraktes Kunstwerk in kräftigen Pink- und Rottönen. Freie, fließende Formen und Linien überlagern sich auf einer strukturierten Oberfläche und erinnern an Bewegung oder organische Spuren.
Abstraktes Gemälde in Blau-, Türkis- und Grüntönen. Eine angedeutete menschliche Figur ohne erkennbare Gesichtszüge erscheint in fließenden, verwischten Pinselbewegungen. Helle und dunkle Farbspuren überlagern sich und erzeugen eine ruhige, fast schwebende Stimmung.
Die Route führt von Norden nach Süden zu sechs Burgen und Schlössern im Burgenland. Orte, an denen die Geschichte bis heute nachwirkt: in Märchen und Legenden, in historischen Abhandlungen, persönlichen Erinnerungen oder wissenschaftlichen Analysen. Doch wie Die Straße der Frauen zeigt: Nicht jede Erzählung hat sich so zugetragen, wie sie uns gemeinhin vermittelt wird.
Sieben Autorinnen, sechs bildende Künstlerinnen und eine Musikerin stellen sich gemeinsam mit den Darstellerinnen auf der Bühne der Aufgabe, einen tieferen Blick hinter das Schicksal von Frauen zu werfen, die durch einen tatsächlichen oder vermeintlichen Tabubruch im Gedächtnis des Landes haften geblieben sind und die Fantasien der Menschen bis zum heutigen Tag beschäftigen.

Idee, vorbereitende Recherche, dramaturgische Konzeption: Peter Wagner
Autorinnen: Sanja Abramovic, Theodora Bauer, Katrin Bernhardt, Petra Piuk, Sophie Reyer, Johanna Sebauer, Katharina Tiwald
Regie: Valentina Himmelbauer und Peter Wagner
Darstellerinnen: Myriam Angela, Petra Staduan, Petra Strasser
Komposition und Live-Musik: Mira Perusich
Bildende Künstlerinnen / Bühnenbild: Renate Holpfer, Judith Horvatits, Elke Mischling, Ilse Lichtenberger, Petra Neulinger, Doris Schamp
Produktionsleitung: Hans Panner / Technische Leitung, Lichtdesign: Alfred Masal / Regieassistenz: Sara Bonk / Bauten, technische Abwicklung: Florian Decker, Jan Tomsits / Büro: Silvia Magdits
Eine Koproduktion der Theaterinitiative Burgenland / des Landestheaters der Autor:innen mit dem Offenen Haus Oberwart.

Eintritt: VVK € 24,- | AK € 27,-
(ermäßigt VVK € 22,- | AK € 25,-)
Kartenreservierung: 02614/7001 oder/ili 03352/38555, karten@oho.at, Ö-Ticket
Ermäßigte Kartenpreise gelten für:
KUGA-Mitglieder, OHO-Mitglieder, Ö1-Club-Mitglieder, AK-Card, Schüler:innen, Lehrlinge, Student:innen, Zivil- & Präsenzdiener.

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