Die Familie Wolf prägt Eisenstadt bis heute nachhaltig. In dieser Veranstaltung sprechen wir über die Wurzeln der Familie und ihr Schicksal während und nach der NS-Zeit. Marina Stoilova arbeitet im Rahmen eines Museumsprojektes daran, die Geschichte der Familie vor 1938 mithilfe sorgfältiger wissenschaftlicher Recherche digital aufzubereiten und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Martin Wolf, Urgroßenkel von Leopold und Ottilie Wolf, berichtet über das Schicksal seiner Familie nach 1938. Leopold Wolf leitete eine der bedeutendsten europäischen Weingroßhandlungen, die im Gebäude des heutigen Jüdischen Museums untergebracht war. Sein Bruder Sándor Wolf gründete das Landesmuseum in Eisenstadt und war als Kunstmäzen und Sammler tätig. Das Areal des Wolfgartens überließen die Wolfs der Stadt Eisenstadt in Form einer Stiftung für Bildungseinrichtungen. Heute befinden sich dort unter anderem ein Gymnasium und die Musikuniversität.
Das Gespräch mit Martin Wolf und Marina Stoilova führt Peter Menasse, Obmann des Vereins “Freunde und Förderer des Österreichischen Jüdischen Museums in Eisenstadt”.
Anmeldung erforderlich!
Eintritt frei!