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Finissage der heurigen Aussellungen

26.10.2026

Am Nationalfeiertag enden unsere heurigen Ausstellungen: „Soshana. Zuhause im Fremden. Zwischen Exil und Rückkehr“ und „Hinter Stacheldraht im karibischen Exil. Fotoausstellung zu Fred Fischer“. Holen Sie sich am letzten Tag noch schnell die Ausstellungskataloge und fragen Sie die Kuratoren, was Sie schon immer zu den Bedingungen für KünstlerInnen während des 2. Weltkrieges oder zur Unterwasserfotografie wissen wollten!
Als Highlight des Tagesliest um 14:00 Uhr Mercedes Echerer, ehem. Mitglied des europäischen Parlaments, aus „Soshana. Die Tagebücher“.
Freier Eintritt!

„Soshana. Zuhause im Fremden.
Zwischen Exil und Rückkehr“
Die Malerin Soshana ist eine der wenigen österreichischen Künstlerinnen der Klassischen Moderne, die auf dem Parkett des internationalen Kunstbetriebs mitspielen. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges war sie gezwungen, Österreich und bald auch Europa zu verlassen. Auf der Flucht vor den Nationalsozialisten gelangte sie in die USA, wo sie zunächst Sicherheit fand und ihren künstlerischen Weg weiterverfolgte. Soshana war mit Picasso, Giacometti, J.P. Sartre, Albert Schweitzer, Arnold Schönberg und unzähligen anderen Persönlichkeiten ihrer Zeit bekannt. Ruhelos und unermüdlich bereiste sie die Welt, malte in Kuba, Japan, China, Indien, Afrika, Italien, Mexiko, Südostasien, der Karibik und Israel.
„Hinter Stacheldraht im karibischen Exil“
Der Forschungs- und Kulturverein für Kontinentalamerika und die Karibik konzipierte und realisierte eine Ausstellung über ein eindrucksvolles und wenig bekanntes Kapitel der Exilgeschichte. Die Ausstellung im Hof des Museums beleuchtet Alfred „Fred“ Fischers bewegende Lebensgeschichte: Von Wien über Berlin und Amsterdam bis in die Karibik, wo er als jüdischer Flüchtling nicht nur eine neue künstlerische Existenz aufbaute, sondern auch Jahre der Internierung fotografisch dokumentierte. Eine Erzählung von Flucht und Neubeginn, von künstlerischer Ausdruckskraft unter widrigen Umständen und von der Kraft der Bilder als Zeugnisse der Geschichte.
Die Ausstellungen sind bis zum 26. Oktober 2026 zu sehen.

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