Der 9. November 1938 markiert einen der dunkelsten Tage österreichischer Geschichte. Zum 88. Jahrestag der „Reichskristallnacht“ wird der jüdischen Opfer gedacht.
Die Veranstaltung ist dem würdigen Gedenken an die Opfer von Krieg, Gewalt und nationalsozialistischer Verfolgung gewidmet und ist zugleich ein Aufruf zu Frieden, Versöhnung und europäischer Einigkeit.
Zum Gedenken an die Opfer von Gewalt und Terror und als Mahnung gegen das Vergessen werden wissenschaftliche Vorträge von Dr. Robert Streibel (Niederösterreich) bzw. Dr. Philipp Rohrbacher (Wien) und Dr. Gerold Gruber gehalten. Im musikalischen Rahmenprogramm lassen wir die Stimmen der verfemten Komponist:innen zu Wort kommen. Dafür wurde an die Künstlerin Elizaveta Kapustina eine Videoinstallation in Auftrag gegeben, die
die Personen – die sich hinter den Kompositionen verbergen – zum Vorschein bringen wird.
An dem Konzert wirken polnische und österreichische Künstlermit, die mit Wien, Warschau und Krakau verbunden sind. Das Konzert entstand in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Festival verfemter Musik „FREMDE ERDE“, das dem Schaffen von Komponistinnen und Komponisten gewidmet
ist, die im 20. Jahrhundert von den Nationalsozialisten verfolgt, ausgegrenzt, zur Emigration gezwungen oder ermordet wurden.