Burgruine Landsee


Die Entstehung der Ruine Landsee ist derzeit nicht feststellbar, sie wurde aber 1158 im Traditionsbuch des Stiftes Göttweig erstmals erwähnt. Kinder und Eltern können noch heute in dieser Burgruine die imposante Befestigungsanlage erkennen. Familien gelangen über das große erhaltene Eingangstor, über Brücken und Innenhöfe zu "Don Jon", dem Burgfried. Auf dessen Aussichtsplattform haben Kinder und Eltern einen herrlichen Rundblick über das Mittelburgenland bis in die Bucklige Welt.

  • Naturpark Landseer Berge
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Die Entstehung der Ruine Landsee ist derzeit nicht feststellbar, sie wurde aber 1158 im Traditionsbuch des Stiftes Göttweig erstmals erwähnt. Kinder und Eltern können noch heute in dieser Burgruine die imposante Befestigungsanlage erkennen.

Die Ruine Landsee gelangte 1222 in ungarische Hände, wechselte aber bald wieder die Besitzer. Die Geschichte der im 16. Jahrhundert dort herrschenden Gertrud von Weißpriach, die für ihre Gewalttätigkeit bekannt war, begeistert vor allem die Kinder. Mit Hilfe des Räubers Franz Magusch überfielen sie vor allem Kaufleute auf ihrer Reise durchs Burgenland. Aus der wehrhaften Burg Landsee war ein gefürchtetes Raubritternest geworden.

Im Jahre 1612 gelangte die Ruine Landsee in die Hände der Familie Esterhazy, die 1666 für die Fertigstellung der Burg sorgten. Ein Großbrand im Jahr 1772 war Auslöser für die Verödung dieser Burg.

Heute gelangen Familien über das große erhaltene Eingangstor, über Brücken und Innenhöfe zu "Don Jon", dem Burgfried. Auf dessen Aussichtsplattform haben Kinder und Eltern einen herrlichen Rundblick über das Mittelburgenland bis in die Bucklige Welt.